Langsam die Traurigkeit, und i hob's Gefui mi überrollt. A im Nebel taucht verschwommen vor mir auf. A Fluß mit 1000 schwimmt ganz stad an mir vorbei, und a die Sunn geht schon seit nimmer für mi auf. I spür die Welt ganz sterben, und mit ihr stirbt des bisserl Kraft, des i so hob das i siegh, hear, und denk. Und i frog mi warum i was gsagt hob zu dir, wenn du dir net amal die Mühe dast mi verstehst.
I hob gestern nu in Wind gfragt, und der hod zu mir es wird scho ois guat. steh i do und i schau den Himmel, an und meine san voi Bluat.
I zünd ma schnell nu a an, es kannt die letzte sein mi. Mit jedem Zug ziag i die tiaf in mi nei. Die vor morgen und das alles des was mir heut noch so lebenswert erscheint mit ihr verraucht. I mein Schmerz zum Himmel schrein. Wo san jetzt all die großen ? Sie san so wie meine Händ, die Arm die mi no gschtützt hom wearn sche langsam kalt. Wo is mei Hoffnung, und i mi warum wohl koana mehr was sieght, warum sie wehrt, wir alle bloß nu rum.
Und i hob nu in Wind gfrogt, und der hod gsogt zu mir es wird schon guat. Heut steh i do und den Himmel, an und meine Händ san voi Bluat.
I spür die Angst des ausblasen von dem ma das ewig brennt, i hear des Zischen von die Tränen in da Gluat.I spür an Herzschlag Kraft, und i merk wie's im Körper steht,jetzt greift die Kälte und der Haß brutal nach mir. I kann die Schreie hearn, die i schrei und völlig ohne Grund, was san schon Schreie in ana Welt wo koana was heart. Du hast mi betteln hearn um Zärtlichkeit,du hast das abgelehnt und du hast glacht. bin i leer, sag was soll i dir noch ?
Und i hob doch gestern noch in gfrogt, und der hod gsogt zu mir es schon alles guat. Heut steh i da und in Himmel an und meine Finger, die san voi Bluat.
Die Tränen san vertrocknet, und was i da sogn des hob i da gsogt. Aber die Hoffnung auf a Chance hob i lang verloren. Der Weg vor mir is dunkel, aber er wird Hindernisse sein. Es gibt koa mehr auf die Fragen die i stell'. Jetzt halt i d' vor meine Augn, i alles des nimma siegh, und im Kopf formt si a Buidl des mi langsam wärmt. I siegh a Welt in der's Schatten gibt, und sie in an Summerliacht, des ma die Angst nimmt vor da und vorm Sterben.
Und i hob doch gestern nu in gfragt, und der hat gsagt zu mir es schon alles guat. Heit steh i da und i schaug an an und meine Finger san voi Bluat