Aufzug in Stuck, ein im Raum, 3 Szenen in eigenwilligen, zeittlich voneinander Monologen Wer, der gleich als den Windeln schon entwich, mit haargeschwachtem und bloss gentrankten Junglingsbacken dem Halse schon als Heimat stimmlicher Gewander das Beet an tief verseuchten Sangesblumen stahl, wer, der stand am Jagestrum, derKnie an Knie vorm schmollt, und klagend fragt: ward totgeglaubt ein Liedlein, ward ewig mewiner Stimmer Band? Ob hitzt das totenfleisch, ob's endet nicht im Takte, der Sanger sei der Regenguss der unsren sprachverwohnten Geisteszeit, der Schauer mud erblitzer und Wecker halbverseuchter Man nehme bloss den Ritter, wie weg er kreuzt mit Schmmelblut und Glechgewand, in all den Zugen, er tat uns Hymnen in das Land, liess eines Mannes wie Sternlein bald vergolden, liess eines Mannes Sange wie Engel Kreisen am Gewolb! Man bloss den Jager, den Schlager und den Knecht, dass vonn all des Haltstuch schnoden schlingen ein kann entweichen, sei in jedem beet der Liedblumlein die versteck! So kehrte ich Lavater's Rucken und schwand in alten Wolkenschwingen, den, den er mir hat ich sucht im Zanglein schon von Berg und Tal. Ein leidgebornes Luftlein ich nahm der Berge Kluft. Ob er es konnt wie jen Stimmlein, Quidenus ward der Nam' des bestaubten Kehlchens ich fand im der Talesmitte. Erst bat ich Dunkel um stumm Nachtlein's End und fleht' ums true Platzlein ich braucht um all mein lieblich fur ein paar Stunden zuzudecken, dann von Baumeskron schon Zeit Entfernt ich in Grasse Fried und End, um stets mud Fuss im Schlummer gelber zu versenken. Den Schlaf ich hab' ertraumt musst enden noch vor Traumesbild, und's Traumlein kam mit und Ruf jen' geliebter Sangesflechte. Blickt erst ich aufs Gewolb, schliesslich auf all End, ob's Lerchlein mir begleit ein Traumgefuhl. Doch schien's als ward in all der Mude der Sanger Quidenus erwacht, Halsesmitt' gab Laut und Ton in schon versteckten Sternen, den Traum ich zu haben hat er bestimmt gehabt. Ach Stimmlein, ihr Magneten, ihr Glocken des Planeten, welch Schwere risen mich aus unschuldsvollem Schlummer, dacht einst ich bleibt die Geisterwelt, und Tranen suhnen Wachtraum's Schmerze. Doch mit halbverfrornem Herze ist lange noch kalter Kuss, mit Lippen blau wie Tumpeleis, mit Augen wie Bratkartoffel kehrt ich dann Quidenus' Haupt, liess Ohren weiter wachen und starb mit leisen, Sangen. Quidenus, hockend nock im Moor, Tage's Lichte zu ermuden, mit lautem Stimmelin ward er mit Schlafes Bettlein bald vereint. Unverfroren frat ein ich in Beet, verhellt mir Morgensonn' den Blatterpfag, nach stolz Nacht schnellt hoch ich ins Geland, zog endlich heim, um fortan nachtlich zu bleiben!